|
Wildbienen-Nisthilfe Wildbienen wohnen in Löchern zwischen 3-8 mm. Bohren Sie Löcher wo immer sie wollen. Sägen Sie Schilfröhrchen in ca.15cm Länge mit einer Laubsäge. Darauf achten, dass die Knötchen nur an einem Ende sind. Stecken Sie die Schilfröhrchen in eine Konservendose. Aufhängen, fertig zum Einzug. (Vor Regen schützen). ![]() Skizze: A. Ziska Geeignet sind: Baumscheiben aus Eiche oder Buche, Steine mit Löchern, Schilf, Lehm mit wenig Sandanteil. Zweige mit Hohlräumen oder Mark von Holunder, das die Bienen selber ausnagen. Langsames Bohren in Holz ist wichtig. Nicht durchbohren. Weichholz wie Fichte ist nicht geeignet (unsaubere Bohrlöcher, Harzbildung!) Das Holz sollte trocken und abgelagert sein. Frisches Holz mindestens 1 Jahr langsam im Freien, luftig und nicht in der Sonne trocknen. Wildbienenwand ![]() Eine Wildbienenwand mit Schilf- und Bambusröhrchen sowie Lehmbehausungen hilft den Wildbienen. Wichtig ist, dass solche Behausungen mit Maschendraht vor Vögeln geschützt sind. So sollte der Abstand des Drahtes zu den Röhrchen und dem Lehm mind. 4-5 cm betragen. Bei einem Maschendraht mit einer Lochgröße von 1 cm können die Bienen bequem ihre Nisthöhlen erreichen. Ein Plexiglasdach über der Konstruktion schützt vor Nässe und gibt genügend Licht und Wärme. zur Nisthilfen-Übersicht |