Torf
Torfabbau bedroht unsere Moorlebewesen. Heute gibt es Torfersatz z.B. Kokosfasern.
Benutzen Sie bitte diese Produkte, sie sind genauso gut und schonen die Umwelt.
Samen
Es gibt Blumensamen, die sehr schlecht keimen.
Pflanzensamen brauchen eine gewisse Feuchtigkeit um Wurzeln zu bilden.
Ein Topf mit Erde, Blumensamen eingesät, Folie mit kleinen Löchern und später ist
alles mit einer Schimmelschicht überzogen.

Es geht auch anders:
Nehmen Sie statt Erde etwas handelsübliche Watte. Die Watte hält die Feuchtigkeit, schimmelt
nicht und der Keimling bekommt so seine Chance zu wachsen. Ein Abdecken ist dann nicht nötig.
Wenn der Keim sich gebildet hat, behutsam die Watte mit Keim in einen Topf mit Erde geben.
Nützlinge
Marienkäfer, Flohrfliegen. Ohrenkneifer, Spinnen und auch Wespen sind Ihre Helfer im Kampf gegen
die Blattläuse. Verzichten Sie auf Chemie, sonst töten Sie die nützlichen Helfer mit.
Nisthilfen
Sie können die Nisthilfen von Singvögel auch erst nach der Winterperiode reinigen, z.B. Ende Februar.
So haben die kleinen Helfer wie z.B. Ohrenkneifer einen trockenen Winterschlafplatz.
Zur Reinigung bitte nur einen Spachtel und Handfeger verwenden, so mögen es die Vögel.
Schnecken
Schnecken sind schon Plagegeister, aber auch hier brauchen wir keine giftige Chemie.
Absammeln ist die beste Methode. Nasse Pappe oder Deckblätter vom Salat in einem Beet auslegen.
Darunter befinden sich manchmal richtige Nester.
Nach täglichem Absammeln werden die Schnecken weniger.
Bringen Sie die Schnecken in den nächsten Wald. Bitte achten Sie darauf, dass keine Wohngebiete
in der Nähe sind, sonst haben die anderen Mitmenschen das Schneckenproblem!
Übrigens, Weinbergschnecken fressen die Eier von Wegschnecken und sind daher eine nützliche
und geschützte Schneckenart. Auch Amseln und Igel haben Schnecken zum Fressen gern.
Stecklinge
Stecklinge von Rosen, Sommerflieder, Johannisbeeren, Stachelbeeren usw. lassen sich gut in den
regenreichen Monaten (Oktober - März) machen.
Einfach Ruten abschneiden, mind. 50 cm lang. Stechen Sie den Spaten ca. 40 cm in den Boden.
Steckling rein, angießen. Links und rechts fest andrücken, fertig.
Obstbäume beschneiden.
Nach der Ernte ist der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt.
Entfernen Sie Konkurrenztriebe, Wasserschösslinge und störende Äste aus der Baumkrone.
Biologie:
Es werden im Herbst über den Winter genug Reserven für das Wachstum im nächsten Frühjahr gespeichert.
Wenn der Baum z.B. 100 000 Blätter hatte, wird es auch im nächsten Jahr so sein.
Wenn Sie also einen Frühjahrs - Herbstschnitt machen, treiben die unschönen Wassertriebe und die Kraft geht nicht zur Frucht.
Also steigern Sie mit dem Sommerschnitt auch Ihre Erträge.
Weidenzaun
Lebendiger Gartenzaun ?
Fragen Sie Ihren Förster, ob sie sich ein paar Kopfweidenzweige abschneiden dürfen.
Die Höhe des Zauns ist abhängig von der Länge der Ruten.
Die Zweige in den Monaten 9, 10, 11. schneiden.
Jetzt kürzen Sie die Stecklinge auf eine gleiche Länge auf ~ 200 cm.
Die Tor-Ruten sollten ~ 2,40 lang sein.
In mindestens 40 cm Tiefe werden die Ruten dann eingegraben. Angießen und festtreten.
Verbinden Sie die Ruten mit Bändern zu einem Bogen.
Beachten Sie, dass in jedes Loch zwei Ruten gehören, erstes und letztes Loch ausgenommen.
Wenn der Weidenzaun wächst, schlägt er neue Ruten. Flechten Sie diese Ruten in den Zaun.
Die Variationen sind Ihnen überlassen.
Die Bänder sollten später wieder abgeschnitten werden.
Bei daumendicken Weiden können Sie sogar auf die Bänder verzichten, sie können sie einfach
ineinander verflechten.
Abstand der Bögen ca. 50 - 80cm.

Bauernrosen
Wer einen sauberen Garten ohne Ameisen hat, wird niemals das Blühen der Pflanzen erleben.
Die Bauernrose scheidet eine süße Flüssigkeit ab, die von den Ameisen aufgeschleckt wird.
Später erlischt die Nektarspende und die Ameisen knabbern an der Knospe.
Erst durch das sanfte Beißen an den Kanten kann sich die Blüte öffnen.

|